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Letztes Jahr kam bei uns die Idee auf Hühner zu halten. Nicht viele und auch nicht damit sie später im Topf landen. Wir dachten einfach, dass die Hühner eine gute Ergänzung für unseren Garten sein würden. Ab und zu ein paar Eier wären vielleicht nicht schlecht. Das Problem war nur, dass wir keinerlei Ahnung von der Hühnerhaltung hatten. Wie groß muss der Hühnerstall sein? Soll er komplett geschlossen sein oder eher wie eine Vogelvoliere aussehen, damit die Hühner auch im Winter viel Licht bekommen? Muss der Zaun erhöht werden, damit sie nicht vom Grundstück fliegen? Welche Rasse soll es sein, usw.? Fragen über Fragen, die zunächst beantwortet werden wollten. Deshalb fingen wir erst diesen Sommer an (2010), den Plan in die Tat umzusetzen.

Wir besorgten uns einen Bauplan für einen Hühnerstall, der nach dem Vorbild einer Voliere konstruiert ist (siehe http://www.thegardencoop.com und http://www.thegardencoop.com/blog/2010/12/14/huehnerhaus-bauplan-deutschland/). Das hat den Vorteil, dass die Hühner auch im Winter genug Licht bekommen. Die Voliere ist komplett überdacht, so das der Regen draußen bleibt und die Hühner eventuell auch mal längere Zeit nur in der Voliere gehalten werden können (normalerweise sollen sie hier aber frei herumlaufen). Ich habe den Plan etwas abgewandelt. Die Schlafbox ist komplett wärmegedämmt. Den Eingang zu der Schlafbox habe ich an die Seite verlegt. Im Original kommen die Hühner von unten herein. Ich finde aber, daß das unnötig Platz verbraucht. Die Schlafbox hat jetzt doch kein transparentes Dach mehr, weil wir einen Hahn haben. Dieser fängt an zu krähen, wenn es hell wird. Deshalb ist die Decke der Schlafbox von innen mit Holz verkleidet. Aus dem gleichen Grund habe ich die seitlichen Lüftungsschlitze innen und außen mit Holzbrettern kaschiert. Die Lüftungsfunktion wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Wir haben uns für Lachshühner entschieden, weil die wenig fliegen, sehr zutraulich sind und putzig aussehen. Mehr Informationen zu der Rasse findet man hier: http://sv-deutscher-lachshuhnzuechter.de.
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Hier ist das Hühnerhaus schon fast fertig. Ich wusste noch nicht, dass wir einen Hahn bekommen. Deshalb sieht man hier noch schön den offenen Lüftungsschlitz oberhalb des Fensters. Auf der Rückseite gibt es ebenfalls so einen Schlitz.
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Hier sieht man wie dick die gedämmten Wände sind. In unseren Breiten ist das bestimmt nicht verkehrt.
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Die Hühner sind eingezogen...
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Die Hühnerleiter war am Anfang zu steil, deshalb habe ich sie noch mal umgebaut.
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So sieht es jetzt aus. Mit dieser Leiter sind die Hühner zufrieden. Die Leiter ist abnehmbar, um bequem an die Reinigungstür zu kommen.
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Hier sieht man das Brett vor dem Lüftungsschlitz. Einerseits dämpft es etwas den Hahnenschrein und andererseits sorgt es dafür das der Wind nicht direkt durch die Kiste fegt.
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Innen ist auf beiden Seiten ebenfalls ein Brett mit etwas Abstand vor dem Lüftungsschlitz. Dadurch wird die Kiste weiter abgedunkelt.
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So sieht der Eingang aus wenn die Leiter montiert ist.
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Die Leiter und das Brett vor dem Eingang lassen sich ganz einfach abnehmen.
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Im Winter hilft eine Folie um Wind und Regen bzw. Schnee abzuhalten.
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Die Hühner haben ein paar Stunden gebraucht um sich mit der Folie anzufreunden.
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Mehr Winterfotos.
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Ob das wohl schmeckt?
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